Nachfragemodellierung & Marktschätzung
Unser Marktschätzungsrahmen verwendet eine ausgeklügelte Mischung aus Top-Down- und Bottom-Up-Ansätzen, gekoppelt mit einer mehrstufigen Datentriangulation, um die zuverlässigsten Marktgrößen- und Prognosezahlen zu gewährleisten.
Der Bottom-Up-Ansatz beinhaltet die Aggregation von Marktdaten aus granularen Ebenen, wobei der Schwerpunkt auf spezifischen Kennzahlen und Variablen im Markt für Bauprojektversicherungen liegt:
- Gesamtwert neuer Bauprojekte (nach Segment und Geografie)
- Durchschnittliche Versicherungsprämie als Prozentsatz des Projektvertragswerts
- Anzahl der aktiven Baufirmen und Bauträger
- Historische Versicherungsverlustquoten und Schadenhäufigkeiten für Bauprojekte
Diese granularen Daten, die sowohl aus Primärinterviews als auch aus Sekundärquellen (z. B. nationale Berichte über Bauausgaben, Daten von Branchenverbänden über Projektwerte) stammen, werden dann hochskaliert, um regionale und globale Marktschätzungen zu ermitteln.
Der Top-Down-Ansatz beinhaltet die Segmentierung des gesamten adressierbaren Marktes auf der Grundlage breiterer Branchentrends, makroökonomischer Indikatoren und Expertenmeinungen. Dies umfasst die Analyse des allgemeinen Wachstums der Bauindustrie, der gesamten Prämieneinnahmen des Versicherungssektors und der historischen Ausgaben für gewerbliche/industrielle Versicherungen.
Mehrstufige Datentriangulation wird über Primärforschungserkenntnisse, Sekundärdaten und quantitative Modelle angewendet. Dieser Prozess beinhaltet den Vergleich und die gegenseitige Überprüfung von Datenpunkten aus verschiedenen Quellen und Methoden. Zum Beispiel werden Primäreinblicke von Underwritern zu durchschnittlichen Prämiensätzen mit Sekundärdaten zu Projektwerten trianguliert, um Bottom-Up-Berechnungen zu validieren, und dann weiter gegen Top-Down-Schätzungen validiert, die sich aus den gesamten Bauspengeln ergeben. Dieser iterative Validierungsprozess erhöht die Genauigkeit und Zuverlässigkeit unserer Marktzahlen erheblich. Der Prognosezeitraum von 2026-2034 wird mithilfe ökonometrischer Modellierung, Regressionsanalyse und Szenarioplanung entwickelt, wobei aktuelle Marktbedingungen, erwartete Branchenverschiebungen, technologische Fortschritte und regulatorische Änderungen berücksichtigt werden.