Nachfragemodellierung & Marktschätzung
Unsere Marktschätzung und -prognose verwendet eine strenge Kombination aus Top-Down- und Bottom-Up-Methoden, die durch mehrstufige Daten-Triangulation gestärkt wird. Dieser Ansatz gewährleistet Genauigkeit und Konsistenz über verschiedene Marktsegmente hinweg.
Bottom-Up-Ansatz: Wir ermitteln die Marktgröße sorgfältig durch Aggregation von granularer Datenpunkte. Die wichtigsten Kennzahlen und Variablen, die für die Berechnung der Marktgröße nach dem Bottom-Up-Ansatz verwendet werden, umfassen:
- Prognostizierte CO2-Abscheidungskapazität (Tonnen/Jahr) nach Quelle: Quantifizierung des potenziellen CO2, das für den Pipeline-Transport aus der Stromerzeugung, Industrieanlagen und der Wasserstoffproduktion verfügbar ist, multipliziert mit geschätzten durchschnittlichen Pipeline-Transportentfernungen und Kosten pro Tonnenkilometer.
- Geplante/angekündigte CO2-Pipeline-Länge (Kilometer): Analyse neuer Projektankündigungen, Umwandlung bestehender Pipelines und Erweiterungspläne, kategorisiert nach Pipeline-Typ (Onshore/Offshore), Transportphase (dicht/gasförmig/flüssig) und Durchmesser (klein/mittel/groß).
- Investitionen in neue Pipeline-Infrastrukturen (Millionen USD): Verfolgung von Investitionsausgaben für CO2-Pipeline-Projekte, einschließlich Materialien, Bau, Kompressionsstationen und regulatorischer Compliance, die direkt zum Marktwert beitragen.
- Anzahl der initiierten oder in Entwicklung befindlichen neuen CO2-Pipeline-Projekte: Zählung aktiver Projekte in verschiedenen Regionen und deren Segmentierung nach Merkmalen, um die zukünftige Nachfrage nach zugehörigen Dienstleistungen und Ausrüstungen zu prognostizieren.
Diese granularen Datenpunkte werden dann über Pipeline-Typen, Transportphasen, CO2-Quellen, Durchmesser, Anwendungen (CCS, CCUS, EOR), Endverbraucherindustrien und spezifische geografische Regionen (Nordamerika, Südamerika, Europa, Naher Osten & Afrika, Asien-Pazifik) aggregiert, um die gesamte Marktgröße zu ermitteln.
Top-Down-Ansatz: Gleichzeitig validieren wir diese Zahlen durch einen Top-Down-Ansatz, beginnend mit makroökonomischen Indikatoren, globalen Zielen zur Reduzierung von CO2-Emissionen, Klimapolitiken (z. B. CO2-Bepreisung, Anreize für CCS), Energiewende-Szenarien und allgemeinen Trends bei Infrastrukturausgaben. Regionale Wirtschaftswachstumsraten, industrielle Produktion und staatliche Investitionen in grüne Technologien werden ebenfalls berücksichtigt, um die Bottom-Up-Schätzungen zu kreuzvalidieren. Die Konvergenz dieser beiden Ansätze, kombiniert mit Expertenwissen aus der Primärforschung, ermöglicht hochzuverlässige Marktprognosen.